Golfspielen mit Caddy

Auf europäischen Golfplätzen spielen Amateure kaum mit Caddys. Der Amateur zieht/trägt sein Bag selbst oder fährt Cart. Aber in zahlreichen Ländern außerhalb der EU, wie zum Beispiel in Marroko, ist auf manchen Golfplätzen sogar Caddyzwang, das bedeutet jeder Golfspieler ist verpflichtet einen Caddy zu buchen. Die Kosten liegen umgerechnet bei ca. 20 EUR inklusive Trinkgeld pro Runde. Die Kosten sind damit vergleichbar mit einem Cart für 2 Personen für ca. 40 EUR pro 18 Loch. Viele Berufscaddys verwenden übrigens einen Trolley, um den Transport des Golfbags zu erleichtern. In Marroko trägt oder fährt ein Caddy jedes Golfbag, egal ob Tourbag, Standbag, Cartbag oder Pencil Standbag. Der eigene Caddy ist nicht allein Transporteur des Golfbags, sondern vor allem Berater. Er liest das Grün, kennt jede Ecke des Platzes und kann die Schläglänge seines Spielers exakt einschätzen. Seine Schlägerempfehlung basiert auf Fahnenposiiton, Windstärke, Windrichtung, individuelle Schlaglänge des Spielers und der Länge der Spielbahn unter Berücksichtigung der aktuellen Abschläge. Das Spielen mit Caddy bringt eine ganz besondere, durchaus angespannte, Atmosphäre mit sich. Spieler und Caddy sind hochkonzentriert. Der unerfahrene Amateur tut sich vielleicht anfangs schwer, dem Caddy zu vertrauen und würde in der einen oder anderen Spielsituationen einen ganz anderen Schläger wählen. Aber es lohnt sich auf den Caddy zu hören, denn er kann deutlich zu einem besseren Score beitragen, vor allem weil er die vermeintlichen Schwächen des Spieler einkalkuliert.

caddys

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Golfreisezeit

Wenn in Deutschland und anderen anderen nord- und westeuropäischen Ländern die Golfsaison zu Ende geht, beginnt die Hochsaison für Golfreisen. Die Zeit von November bis April ist für die Marktnische Custom Golf Bags nicht umsonst auch Hochsaison. Denn wenn Golfer verreisen oder ein bedeutenden Einladungsnurnier ansteht, wird gerne die Ausrüstung überprüft und aufpoliert. Bei der Wahl des Golfbags für die Reise gibt es ganz unterschiedliche Präferenzen. Wir bieten seit einigen Monaten ein kleines leichtes Pencil Standbag an. Hier können sogar zwei Standbags zusammen als „eine“ Golfausrüstung reisen. Aber für viele Golfer ist das kein Kriterium. Gerade deutsche Golfer lieben großere Golfbags mit viel Stauraum und 14-Fach-Divider. Da kommt oft unser normales Standbag oder Cartbag in 9,5 inch zum Einsatz. Beim Design wählen extrovertierte Spieler gern auch auch ein extravagantes Design. Seit vielen Jahren im Trend ist auch der Bezug zur Golfreise-Destination oder zum Heimatort. Über das außergewöhnliche Golfbag kommt man auch in meinem fremden Flight schnell ins Gespräch.

Auch wir testen natürlich unsere Golfbags auf Golfplätzen in der Ferne in unterschiedlichen klimatischen Bedingugen und beim Handling mit Caddys, Carts und Trolleys. An dieser Stelle ein paar kleine Annekdoten zu besonderen Golfdestinationen. Das Golfwetter zur Zeit des deutschen Winters ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ein Traum. Hier ist fast immer das Cart im Greenfee inbegriffen. Unsere Golfbags mit dem Wappen von Dubai fanden dort enorm Anklang. Im Golfclub Al Badía gab es auf der Runde nasse Tüchter und Obstspieße zur Erfrischung. Auf der 18 wurden wir vom Sheriff mit Handschlag auf dem Grün begrüßt und ein Bagtag des Clubs mit unseren eingravierten Namen überreicht. Südtirol ist als Golfreise-Destination eher unbekannt. Die anspruchsvollen Gebirgsplätze erfordern Kondition und vor allem das richtige Equipment. Mit der sogenannten Südtirol Golfcard sind die Greenfees extrem günstig. Wenn man die wunderschönen Plätze und das eindrucksvolle Berg-Panoroma richtig genießen will, braucht man einen eTrolley oder ein Cart. In Südtirol ist auf den meisten Plätzen selbst zur Hochaison im Frühsommer kaum Traffic. Ganz anders auf Sylt. Hier muss man frühzeitig reservieren. Die Greenfees habe echte Sylter Preise. Aber die wunderschönen Ausblicke auf das Meer, die Dünen und Leuchttürme lohnen sich wirklich. Ein Geheimtip ist der private Golfplatz Morsum. Hier bekommt nur mit Sondererlaubnis eine Startzeit. Aber dafür ist wenig los. Den Platz kann man sehr gut laufen und auch sehr gut mit einem leichten Standbag bewältigen. Weniger entspannt zu geht es auf den Golfplätzen Marockos zu. Sehr oft ist Caddyzwang. Die Caddys können wirklich gute Tips geben und tragen jedes Golfbag, egal ob Tourbag, Cartbag, Standbag oder Pencilbag. Unsere nächsten Golfbag-Tests stehen in Agadir an. Zwei Pencil Standbags fliegen diesmal als ein Golfgepack à 20 kg. Wir werden darüber berichten.

Golfbags für die Reise. Individuell bestickt

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