Was ist beim Versand individuell bestickter Produkte zu beachten?

Versandrisko. Individuell bestickte Golfbags, Headcover und Handtaschen richtig versendenUnser Kunden haben bei der Bestellung ihrer individuell bestickten Golfprodukte, die Möglichkeit zwischen drei Versandoptionen zu wählen. Das deutsche „Gesetz zur Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs zum besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr“ macht den Checkout zur Pflicht, um den Kunden umfassend über alle Risiken des Online-Kaufs zu informieren. Wir liefern unsere Produkte gemäß den Incoterms 2010 ab Werk Overath, Deutschland. Wir übernehmen damit kein Risiko für Transportschäden und Laufzeitverzögerungen.

Bei unserer Produktpalette an individuell bestickten Golfbags, Headcovern und Handtaschen, handelt es sich oft um Geschenke oder die Taschen werden anlässlich einer Reise oder eines bestimmtes Events bestellt. Nur ungefähr 15% unserer Kunden bestellen eine individuelle Tasche für selbst und planen den Ersteinsatz des neuen Golfequipments zu keinem bestimmten Termin. In den meisten Fällen ist der Planungshorizont relativ kurz und die Tasche soll pünktlich eintreffen. DHL/Deutsche ist in Deutschland der Versanddienstleister Nummer eins. Die Sendelaufzeiten liegen eigentlich immer bei 1-2 Werktagen. Nur wenige Kunden wissen aber, dass die Sendelaufzeit im Standard-Versand – bei DHL/Deutsche Post und genauso auch bei UPS Standard – nicht garantiert wird. Es kann also immer zu Verspätungen kommen, deren Hintergrund auch nicht über die Sendungsverfolgung ersichtlich ist. Durch die nicht garantierte Laufzeit vergehen oft weitere 14 Tage bis die Nachforschung überhaupt eingeleitet werden kann. Danach vergehen bei DHL/Deutsche Post mindestens 8 Wochen bis die Nachforschung abgeschlossen ist und der Verlust festgestellt wird. Bei UPS Standard dauert die Bearbeitungszeit nur 8-15 Tage (bisher ist der Fall aber bei uns mit UPS noch nie aufgetreten, wir konnten die tatsächliche Bearbeitungszeit noch nicht prüfen).

Bestellt der Online-Kunde ein nicht personalisiertes Standardprodukt, ist die Bearbeitungszeit bis zur Verlustfeststellung überhaupt nicht relavant. Geht die Ware verloren, wird der kulante Online-Händler einfach ein weiteres Produkt nachschicken und dann abwarten bis der Versanddienstleister entweder die verloren gegangene Ware findet oder den Rechnungsbetrag erstattet. Bei einem individuell bestickten Produkt ist diese Vorgehensweise unmöglich. Wir können erst dann eine neue Tasche produzieren, wenn die Nachforschung abgeschlossen und der Verlust festgestellt ist. Denn in fast allen Verspätungsfällen, taucht die verloren gegange Ware nach einigen Wochen wieder auf.

Der Preisunterschied zwischen UPS und DHL ist deshalb leicht nachvollziehbar. Denn UPS stellt den Verlust schneller fest und meldet den Verlustfall schon nach 2 Wochen der Transportversicherung. Auch im Expressversand kann es zu Verspätungen kommen. Aber man erhält dann die Transportkosten zurück und die Verlustfeststellung erfolgt sofort.

Letztlich ist keine Sendung vor Verspätungen geschützt. Es trifft meistens eher die besonders eiligen Sendungen. Vor Feiertagen – besonders kurz vor Weihnachten und Ostern – nimmt das Verspätungsrisiko drastisch zu. Kommt es wirklich zu einer Verspätung, muss sich der Empfänger sich unbedingt mit dem Versanddienstleister in Verbindung setzen. Und wenn die Ware wirklich nicht pünklich ankommt, erhalten unsere Kunden Foto Ihres individuelles Golfsprodukts und können ihr Geschenk wenigstens mit einem Gutschein überreichen. Wir tun aber alles, damit die Ware mit genügend Luft für die Laufzeit in den Versand geht.

Namenszug auf dem Golfbag erlaubt?

Personalisierte GolfbagsGerade unsere deutschen Kunden fragen immer wieder nach, ob eine personalisierte Golftasche überhaupt auf Turnieren erlaubt sei. Oft ist man der Meinung, dass nur Pros einen Namenszug auf Ihrer Tasche tragen dürfen und für Amateuere allein Initialen gestattet sind. Im internationalen Golfsport ist dieser Punkt in den sogenannten Rules of Golf geregelt. Jeder nationale Golfverband legt aber diesen Punkt unterschiedlich aus. Das Amateurstatut des Deutschen Golfverband macht dazu folgende Unterscheidung: In Abschnitt 6 „Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport“ wird zwischen Golfamateuren MIT und OHNE Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport unterschieden. Amateure mit „Golferfahrung“ sollten „diese Erfahrung oder das Ansehen nicht dazu nutzen, irgendetwas zu bewerben, zu vertreiben oder zu verkaufen, oder irgendeinen finanziellen Vorteil zu erzielen“. Der erfahrenen Golfamateurs dürfe die „Zurferfügungstellung seines Namens oder Bildes“ weder direkt noch indirekt für Werbung, Verkauf oder persönliche Vergünstigungen nutzen. Allein Mannschaftspielern sei es vorbehalten, auf Kleidung, Schirmen oder Golftaschen neben dem Mannschaftslogo auch ein Sponsorenlogo mit einer Maximalgröße von 50 cm anzubringen. Golfamateure OHNE Golferfahrung und Ansehen im Golfsport sei es zu dem erlaubt, den Namen EINMAL auf der Golftasche und EINMAL unauffällig auf der Kleidung zu tragen.

(Vgl. Amateurstatut 2012 des deutschen Golfverbands: , Abschnitt 6 „Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport“: Punkt 6.-1 „Allgemeines“ und Punkt 6. – 2. „Namens- oder Bildverwertung“ S. 222)

In Anlehnung an das Amateurstatut des DGV dürfen Amateure EINEN Namenszug auf Ihrer Golftasche tragen. Als Mannschaftsspieler kann neben dem Clublogo auch ein Sponsorenlogo angebraucht werden. Jedoch darf der Umfang dieses Logos 50 cm nicht übersteigen.

Im Amateurstatut wird die Anzahl der Namenszüge auf dem Golf-Equipment besonders hervorgehoben. Golfamateurer OHNE Ansehen dürften demnach Ihren Namenszug nur EINMAL und nicht zusätzlich seitlich, auf dem Schultergurt oder auf der Balltasche des Golfbags tragen. Solonge der Amateur durch den Einsatz seines Namenszuges nicht persönlich profitiert oder diesen für Werbung oder Verkauf einsetzt, ist die Namens- oder Bildverwertung auf der Golftasche gemäß dem Amateurstatut des DGV ausdrücklich erlaubt.

Sind Ihre Headcover mottensicher?

headcover mottensicher?Vor ein paar Tage erreichte mich eine ungewöhnliche telefonische Anfrage. Eine Kundin, die sich für einer 4er Set individuell bestickte Headcover interessierte, erkundigte sich am Telefon, ob unsere Headcover mottensicher seien. Ich war erst einmal ratlos. Die Kundin erläuterte mir, dass bei ihre aktuellen Headcovern – und auch bei den Schlägerhauben ihres Partners – sich vermehrt im Schaftbereich kleinere Löcher bildeten. Deshalb vermutete sie, dass der Caddyschrank mit Motten befallen sei. Soll man hier schmuzeln oder stimmt das wirklich? Ich kenne das Problem von gstrickten  oder teilgetrickten Headcover. Oder ist das vielleicht eher Abnutzung?  Es gibt unzählige chemische Mottenschutzmittel gegen Textilmotten. Aber die einfachen Hausmittel sind oft die besten: Lavendel-Säckchen und Zedernholz sollen die lästigen Textilfresser am effektivsten fernhalten. Ausprobieren lohnt sich bestimmt!

Ich hätte gerne ein Golfbag …

Das Golfbag ist allgemein die Bezeichnung für eine Tasche zum Transport der Golfschläger auf dem Golfplatz. Bei der Anschaffung eines Golfbags muss man sich – je nach nach Anwendungsbereich – für eines der folgenden Modelle entscheiden. Diese Differenzierung hat international im Golfsport Gültigkeit.

Tourbag. Das Tourbag oder Tour Staff Bag ist für den Einsatz von Golf Professionals vorgesehen. Es wird von einem Caddy mit einem breiten Schultergurt getragen. Die Seitenflächen des Tourbags sind breiter als bei einem Cartbag. Der Caddy hat durch die breiteren Auflagefläche mehr Tragekomfort. Insgesamt ist ein Tourbag sehr voluminös und bietet viel Stauraum. Ein Tourbag wird traditionell mit einem 6-Fach-Divider gefertigt. Wir wagen es erstmalig, mit dieser Tradition zu brechen und haben unser Tourbag Montrose mit einem 14-Fach-Divider ausgestattet.

Cartbag. Das Cartbag wird mit einem Trolley oder Cart über den Golfplatz gefahren. Das Cart wird auch Buggy genannt und ist eine Art Golf-Auto für 2 Spieler und 2 Golfbags.  Der Golfspieler kann aber sein Golfbag auch selbst mit einem Trolley ziehen. Das Cartbag ist für diesen Einsatz ein wenig länger als ein Tourbag, um fest auf dem Cart oder Trolley verschnallt zu werden.

Standbag. Das Standbag wird vom Golfspieler selbst getragen. Das Standbag ist mit aufklappbaren Standfüßen ausgestattet. Der Golfspieler kann so das Standbag abstellen, wenn er einen neuen Schläger für den nächsten Schlag herausnimmt. Normalerweise eignet sich ein Standbag eher für Spieler mit mittlerem bis niedrigerem Handicap. Für einen Golfanfänger bietet das Standbag eher wenig Komfort, wenn zwischen den (zahlreichen) Schlägen, das Standbag immer wieder auf- und abgesetzt werden muss.

Pencil Stand Bag. Das Pencil Standbag ist das kleinste Golfbag-Modell. Ein gutes Pencil Standbag ist kompakt, hat wenig Eigengewicht, bietet aber den gleichen Komfort wie ein normales Cartbag oder Standbag. Die Bezeichnis Pencil heißt übersetzt Bleistift und charakterisiert die Schmalheit dieses Golfbags. Das Pencil Standbag läßt sich sehr gut – auch von kleineren Damen tragen. Zwei Pencil Standbags lassen sich problemlos in einer Golfreisetasche transportieren. Ein Gesamtgewicht von 20 kg inkl. zwei Paar Golfschuhen und zwei Schläger-Sets sind realisierbar. Deshalb eignet sich ein Pencil Standbag hervorragend für den Golfurlaub. Oder das Pencil Stand Bag wird im Winter getragen, wennn auf vielen deutschen Golfplätzen der Einsatz von Trolleys und Carts verboten ist.

Golfbag-Modelle von Kellermann Golf: Tourbag, Standbag, Cartbag, Pencil Standbag

Start des Blogs „I love Golfbags“

ilovegolfbagsVor mehr als 11 Jahren starten wir mit den ersten Golfbags von KELLERMANN GOLF. Zeit für einen kleinen Rückblick zum Start unseres Blogs. Alles begann in einer alten Jagdhütte. Hier kamen über eBay altes Gerümpel und ausgediente Jagd-, Golf- und Reitsportartikel unter den Hammer. Der Erfolg auf eBay machte Lust auf noch mehr eCommerce. Die Eigentmarke KELLERMANN GOLF wurde über Nacht ins Leben gerufen. Die ersten Golfbags, das Tourbag Montecatillo und das Standbag Alcanada waren noch nicht individuell bestickt. Wir wurden trotzdem gerade mit dieser einfachen Golfbag-Kollektion eBay-Powerseller. Das „Monti“ – so unser Spitzname für unser meist verkauftes Tourbag, ging um die ganze Welt.  Von 2009 bis 2011 nähten wir unsere individuell bestickten Custom Golf Bags fast ausschließlich in Handarbeit mit Rundnadel und Zwirn. Das war die größe Herausforderung für das junge aufstrebene Unternehmen. Heute haben wir uns auf kurze Fertigungszeiten spezialisiert und die Fertigungslogistik darauf angepasst. Denn unseren Kunden haben es meistens sehr eilig. Seit 2012 kann man in unserem Online Shop selbst kreativ werden und Golfbags, Headcover und sogar die passende Golfhandtasche designen. Unsere Design-Software kommt bei allen Kunden sehr gut an und ist in allen Shopsprachen – Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Polnisch  – erfolgreich im Einsatz. Dieses Jahr haben wir uns Shop-Design noch einaml grundlegend neu gestaltet und für Mobile Devices optimiert. Der neue Blog wird unser Informationsangebot noch mit Hintergrundinformationen, Annekdoten und Erfahrungsberichten erweitern. Die Künstlerin Doris Pecher, gestaltete 2012 das Kunstwerk  „I love Kerstin’s Golfbags“, das ist das Thema dieses Blogs.