VIP Golfbags für Künstler und Profi-Sportler

In diesem Beitrag geht es Golfbag-Produktionen für VIPs. Die Bildergalerie zeigt

  • Cartbags für Franz Klammer, Peter Wackel,
  • ein Tourbag für Erwin Langer,
  • Headcover für Stefan Kretzschmar,
  • ein Standbag für Robbie Williams,
  • sowie Cartbags und Standbags für Thorsten Kinhöfer, Marko Rehmer und Lars Wallrodt.

Darüber hinaus gibt dieser Beitrag Zusatzinformation und Annekdoten rund um die Golfbag- und Schlägerhauben-Produktionen, geordnet nach dem Produktionsdatum der Taschen.

Franz Klammer

Das Cartbag im Design KMP Naturenergie/Franz Klammer stammt aus dem Jahr 2007. Gerhard Pichler, der Geschäftspartner von Franz Klammer bestellte das Cartbag in schwarz/weiss mit dem Logo KMP Naturenergie und der österreichischen Flagge. Das Golfbag für Franz Klammer war eines der ersten individuell bestickten Golfbags, dass auch seitlich individualisiert war. Ein so promineneter Kunde war natürlich eine kleine Sensation und verhalf dem neuen Cartbag-Modell MADEIRA zu einem ordentlichen Erfolgsschub.

Golfbag Typ Cartbag Franz Klammer/KMP Naturenergie
Golfbag Franz Klammer/KMP Naturenergie

Erwin Langer

Das Tourbag für Erwin Langer stammt aus dem Jahr 2009. Das Golfbag wurde anlässlich der Son Gual Mallorca Senior Open gefertigt. Im Vergleich zu den Fotos von 2007 von Franz Klammers Cartbag, erstrahlt das weisse Tourbag mit dem edlen Turnierlogo in rot und dunkelgrau in ganz neuem Glanz. Im Jahr 2009 investierten wir in ein eigenes Fotostudio. Das Tourbag für Erwin Langer das erste Golfbag, dass dort professionell fotografiert wird.

Golfbag Typ Tourbag SON GUAL MALLORCA SENIOR OPEN: Erwin Langer
Tourbag Erwin Langer für Son Gual Mallorca Senior Open

Peter Wackel

Im Jahr 2015 fertigen wir ein weisses Cartbag für den Künstler Peter Wackel. Die individuelle Golftasche war ein Weihnachtsgeschenk seiner Lebensgefährtin. Während das Logo des Unterhaltungskünstlers seitlich platziert wird, erstrahlt auf der Teetasche ein Note. Dazu verleiht das silbernglitzernde Metallgarn dem Cartbag einen Wow-Effekt.

Golfbag Typ Cartbag Peter Wackel
Golfbag Typ Cartbag: Peter Wackel

Stefan Kretzschmar

Der Handball-Profi Stephan Kretzschmar bestellt im Dezember 2020 individuell bestickte Schlägerhauben im Design „Partysanen“. Während „Walde“ einen Driver-Headcover erhält, werden für „El Presidente“ ein Schlägerhauben-Set für Driver, Holz und Hybrid gefertigt. Die „Partysanen“ sind eine illustre Schar an „VIP“-Golfspielern. Ungewöhnlich war die Anfrage nach kostenlosen Golfbags …

Golf-Schlägerhauben: PARTYSANEN
Golf-Schlägerhauben individuell bestickt im Design „PARTYSANEN“. Headcover-Produktion für Stefan Kretzschmar, Handball-Profi

Robbie Williams

Im Frühjahr 2021 fertigten wir ein Standbag für Robbie Williams. Das Golfbag wurde von einem Freund des Künstlers aus der Schweiz bestellt. Robbie Williams sollte das weisse Standbag mit seinem persönlichen Logo zum Geburtstag erhalten. Unglücklicherweise infizierte sich Robbie Williams kurz vor seinem Geburtstag mit Corona. Wir wissen bis heute nicht, ob die Geburttagsparty überhaupt stattgefunden hat.

Golfbag Typ Cartbag individuell bestickt im Design Robbie Williams. Standbag für Robbie Williams Geburtstag im Jahr 2021

Thorsten Kinhöfer

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter ist Botschafter der Stiftung KinderHerz. Er inizierte im Oktober 2021 die Fertigung der Golftaschen im Design der Stiftung KinderHerz. Die Golfbags dienen als „Statement“ für das Projekt KinderHerz Golfer. Thorsten Kinhöfer erhielt ein weissen Standbag und ein schwarzes Cartbag. Das feinadrige rote Herz des Logos schimmert kunstvoll in verschienen Varianten.

Golfbags Stiftung KinderHerz: Thorsten Kinhöfer
Golfbag Typ Cartbag von KinderHerz-Botschafter: Thorsten Kinhöfer (ehemaliger Bundesliga-Schiedsrichter)

Marko Rehmer

Engagement für schwache Herzen zeigt auch der ehemalige Profi-Fußballer Marko Rehmer. Auch er ist KinderHerz-Botschafter. Als KinderHerz Golfer erhält er die gleiche Ausstattung wie Thorsten Kinhöfer. Eines von vielen Projekten ist die Kommunikation mit herzkranken Kindern mit dem Ziel, sie zu mehr Bewegung zu motivieren.

Golfbag Typ Standbag individuell bestickt im Design der Stiftung KinderHerz. Golfbag von KinderHerz-Botschafter: Marko Rehmer/Fußball-Profi
Golfbag Typ Standbag von KinderHerz-Botschafter: Marko Rehmer/Fußball-Profi

Lars Wallrodt

Lars Wallrodt ist als Fußballchef für die Bild am Sonntag und die Welt am Sonntag tätig. Er ist der „Medienbotschafter“ der Stiftung Kinderherz. Deshalb setzt er mit den beiden KinderHerz-Golfbags einen neuen Aktzent in seiner Kommunikation als KinderHerz-Botschafter.

Golfbag Typ Standbag individuell bestickt im Design der Stiftung KinderHerz. Golfbag von KinderHerz-Botschafter: Lars Wallrodt/Bild am Sonntag, Welt am Sonntag
Golfbag Typ Standbag von KinderHerz-Botschafter: Lars Wallrodt/Bild am Sonntag, Welt am Sonntag

Tourbag Jessica Korda aus 2011

Am 22.08.21 fiel ein Artikel über Jessica Korda in unserer Tageszeitung auf. So schrieb der Kölner Stadtzeiger „Wie die Kordas die Sportwelt aufmischen“. Im Januar 2011 fertigten wir ein weisses Tourbag für die Spielerin. Jessica Korda war damals noch unbekannt, aber hatte schon einen individuellen Geschmack. Ein vierblättrigen Kleeblatt kam auf die Frontseite des Tourbags. Dazu fertigten wir den Schultergurt mit Ihrer Webadresse in fliederfarbenem Garn. Zur damaligen Zeit war ein „Blanco-Tourbag“, dass seitlich nicht das Logo des Herstellers plazierte, eine kleine Sensation. Wir freuen uns, dass das Tourbag mit dem vierblättrigen Kleeblatt Jessica Korda bis heute Glück gebracht hat.

Golfbags nachträglich besticken

Golfbags nachträglich besticken. Die Alle Informationen und Hintergründe, warum das nicht möglich ist

Zahlreiche Golfer wünschen sich das eigene, bestehende Golfbag individuell zu besticken. Warum in ein neues Golfbag investieren, wenn die alte Tasche noch top in Ordnung ist? In diesem Blogbeitrag geht es geht um dieses Thema: Die Bestickung eines Golfbags von Taylormade, Titleist, Callaway, etc.

Warum genau lehnen wir diese Produktionsanfragen ab?

Kein Einspannen möglich

Golfbags, die bereits fertig zusammengebaut sind, lassen sich nicht in eine Stickmaschine einspannen. Sie sind zu voluminös. Es gibt für bestimmte Golfbag-Bereiche durchaus eingeschränkte Einspannmöglichkeiten. Viele Stickmaschinen bieten Spezialrahmen an. Aber das Gewicht und das Volumen des Golfbags führt zu einer Gegen-Rotation. Die Stickqualität ist nicht akzeptabel. Wappen, Logos oder auch einfache Flaggen werden leicht zu häßlichen, unfömigen Gebilden.

Herausnehmbare Teile

Die meisten Golfer haben Ihr Standard-Golfbag bereits untersucht. Oft ist ist ein Teil herausnehmbar. Dieses „Panel“ sollte doch problemlos bestickbar sein? Ja, die großen Golfbag-Hersteller haben dieses herausnehmbare Teil extra zu diesem Zweck konzipiert. Nur wurde das Thema Haftung vernachlässigt. Es kann leicht passieren, dass eine Stickerei mißlingt. Gründe können sein: Menschliches Versagen, fehlende Tests mit dem Untermaterial, Stromausfall oder ein Maschinen-Schaden. Keine Versicherung haftet für diese Fälle. Das Golfbag ohne das herausnehmbare Teil hat ein Loch und ist nicht mehr einsetzbar.

Ersatzteil nachbestellen

Die logische Konsequenz wäre natürlich, einfach ein Ersatzteil beim Hersteller nachzubestellen. Geht ein Kaffeetasse kaputt, kann man diese ja auch leicht nachbestellen. So leicht funktoniert das bei Golfbags leider nicht. Die Ersatzteile müssen zusammen mit der Serienproduktion gefertigt werden. Jeder Reisverschluss besteht aus zwei Teilen. Der „männliche“ und der „weibliche“ Reisverschluß muss exakt diegleiche Länge haben, damit beide Reisverschlußteile sich wieder verzahnen können. Das Ersatzteil muss jedem Golfbag zugewiesen und angepassst werden. Dieses Ersatzteil-Management rechnet bei Golfbag-Massenproduktionen nicht.

Haftungsauschluss

Die Bestickung eines Standard-Golfbags birgt große Risiken. Nur über einen Haftungsausschluss läßt sich ein solcher Auftrag abwickeln. Wir möchten unsere Kunden 100%ig glücklich machen und lehnen deshalb solche Aufträge aus Haftungsgründen ab.

In Handarbeit ist fast alles möglich

Wir haben viele Jahre Golfbags komplett in Handarbeit produziert. Grundsätzlich können wir jedes Golfbag individualisieren, unabhängig vom Produktionshintergrund. Aber bei solchen Produktionen ist „Bestickung“ die falsche Bezeichnung. Der Hauptaufwand liegt in den Handnäharbeiten. Je nach Golfbag-Material sind diese Arbeiten mit Rundnadel und Zwirn ungewöhnlich mühevoll und zeitintensiv.

Zum Abschluß dieses Beitrags ein Blick in unser Nähkästchen: Golfbag-Produktionen aus dem Jahr 2010. Es handelt sich um Standard-Golfbags anderer Hersteller wie Ping, Ogio oder Sun Mountain. Wir haben das individuelle Design in Handarbeit, nicht durch Bestickung, realisiert.

Namenszug auf dem Golfbag erlaubt?

Personalisierte GolfbagsGerade unsere deutschen Kunden fragen immer wieder nach, ob eine personalisierte Golftasche überhaupt auf Turnieren erlaubt sei. Oft ist man der Meinung, dass nur Pros einen Namenszug auf Ihrer Tasche tragen dürfen und für Amateuere allein Initialen gestattet sind. Im internationalen Golfsport ist dieser Punkt in den sogenannten Rules of Golf geregelt. Jeder nationale Golfverband legt aber diesen Punkt unterschiedlich aus. Das Amateurstatut des Deutschen Golfverband macht dazu folgende Unterscheidung: In Abschnitt 6 „Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport“ wird zwischen Golfamateuren MIT und OHNE Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport unterschieden. Amateure mit „Golferfahrung“ sollten „diese Erfahrung oder das Ansehen nicht dazu nutzen, irgendetwas zu bewerben, zu vertreiben oder zu verkaufen, oder irgendeinen finanziellen Vorteil zu erzielen“. Der erfahrenen Golfamateurs dürfe die „Zurferfügungstellung seines Namens oder Bildes“ weder direkt noch indirekt für Werbung, Verkauf oder persönliche Vergünstigungen nutzen. Allein Mannschaftspielern sei es vorbehalten, auf Kleidung, Schirmen oder Golftaschen neben dem Mannschaftslogo auch ein Sponsorenlogo mit einer Maximalgröße von 50 cm anzubringen. Golfamateure OHNE Golferfahrung und Ansehen im Golfsport sei es zu dem erlaubt, den Namen EINMAL auf der Golftasche und EINMAL unauffällig auf der Kleidung zu tragen.

(Vgl. Amateurstatut 2012 des deutschen Golfverbands: , Abschnitt 6 „Golferfahrung oder Ansehen im Golfsport“: Punkt 6.-1 „Allgemeines“ und Punkt 6. – 2. „Namens- oder Bildverwertung“ S. 222)

In Anlehnung an das Amateurstatut des DGV dürfen Amateure EINEN Namenszug auf Ihrer Golftasche tragen. Als Mannschaftsspieler kann neben dem Clublogo auch ein Sponsorenlogo angebraucht werden. Jedoch darf der Umfang dieses Logos 50 cm nicht übersteigen.

Im Amateurstatut wird die Anzahl der Namenszüge auf dem Golf-Equipment besonders hervorgehoben. Golfamateurer OHNE Ansehen dürften demnach Ihren Namenszug nur EINMAL und nicht zusätzlich seitlich, auf dem Schultergurt oder auf der Balltasche des Golfbags tragen. Solonge der Amateur durch den Einsatz seines Namenszuges nicht persönlich profitiert oder diesen für Werbung oder Verkauf einsetzt, ist die Namens- oder Bildverwertung auf der Golftasche gemäß dem Amateurstatut des DGV ausdrücklich erlaubt.

Ich hätte gerne ein Golfbag …

Das Golfbag ist allgemein die Bezeichnung für eine Tasche zum Transport der Golfschläger auf dem Golfplatz. Bei der Anschaffung eines Golfbags muss man sich – je nach nach Anwendungsbereich – für eines der folgenden Modelle entscheiden. Diese Differenzierung hat international im Golfsport Gültigkeit.

Tourbag. Das Tourbag oder Tour Staff Bag ist für den Einsatz von Golf Professionals vorgesehen. Es wird von einem Caddy mit einem breiten Schultergurt getragen. Die Seitenflächen des Tourbags sind breiter als bei einem Cartbag. Der Caddy hat durch die breiteren Auflagefläche mehr Tragekomfort. Insgesamt ist ein Tourbag sehr voluminös und bietet viel Stauraum. Ein Tourbag wird traditionell mit einem 6-Fach-Divider gefertigt. Wir wagen es erstmalig, mit dieser Tradition zu brechen und haben unser Tourbag Montrose mit einem 14-Fach-Divider ausgestattet.

Cartbag. Das Cartbag wird mit einem Trolley oder Cart über den Golfplatz gefahren. Das Cart wird auch Buggy genannt und ist eine Art Golf-Auto für 2 Spieler und 2 Golfbags.  Der Golfspieler kann aber sein Golfbag auch selbst mit einem Trolley ziehen. Das Cartbag ist für diesen Einsatz ein wenig länger als ein Tourbag, um fest auf dem Cart oder Trolley verschnallt zu werden.

Standbag. Das Standbag wird vom Golfspieler selbst getragen. Das Standbag ist mit aufklappbaren Standfüßen ausgestattet. Der Golfspieler kann so das Standbag abstellen, wenn er einen neuen Schläger für den nächsten Schlag herausnimmt. Normalerweise eignet sich ein Standbag eher für Spieler mit mittlerem bis niedrigerem Handicap. Für einen Golfanfänger bietet das Standbag eher wenig Komfort, wenn zwischen den (zahlreichen) Schlägen, das Standbag immer wieder auf- und abgesetzt werden muss.

Pencil Stand Bag. Das Pencil Standbag ist das kleinste Golfbag-Modell. Ein gutes Pencil Standbag ist kompakt, hat wenig Eigengewicht, bietet aber den gleichen Komfort wie ein normales Cartbag oder Standbag. Die Bezeichnis Pencil heißt übersetzt Bleistift und charakterisiert die Schmalheit dieses Golfbags. Das Pencil Standbag läßt sich sehr gut – auch von kleineren Damen tragen. Zwei Pencil Standbags lassen sich problemlos in einer Golfreisetasche transportieren. Ein Gesamtgewicht von 20 kg inkl. zwei Paar Golfschuhen und zwei Schläger-Sets sind realisierbar. Deshalb eignet sich ein Pencil Standbag hervorragend für den Golfurlaub. Oder das Pencil Stand Bag wird im Winter getragen, wennn auf vielen deutschen Golfplätzen der Einsatz von Trolleys und Carts verboten ist.

Golfbag-Modelle von Kellermann Golf: Tourbag, Standbag, Cartbag, Pencil Standbag